Buxtehude: kurzes Programm zur Passion
30 MInuten Orgelmusik
30 Minuten Orgelmusik zur Passion von Dieterich Buxtehude
Praeludium in g, BuxWV 149
„Auf meinen lieben Gott“ (Allemande-Double-Courante-Sarabande-Gigue), BuxWV 179
Ciaccona in c, BuxWV 159
Praeludium in g, BuxWV 148
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Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Buxtehude wurde vor 370 Jahren 1637 in Helsingborg geboren, wo er 1657 erstmals als Organist der dortigen Marienkirche in Erscheinung trat. 1606 wurde er an die deutsche Kirche von Helsingör berufen, acht Jahre später wurde er Nachfolger des berühmten Franz Tunder an der Marienkirche in Lübeck, der bedeutendsten Hansestadt des Ostseeraumes. Dort setzte er die Tradition der Abendmusiken fort, die er im Umfang und in ihrer Bedeutung noch beträchtlich erweiterte.
Den Zeitgenossen galt Buxtehude vor allem als bedeutender Organist. Sein virtuoses, phantasievolles, harmonisch reiches Spiel machten ihn zum bekanntesten Vertreter der norddeutschen Orgelschule. Johann Sebastian Bach (1685-1750) reiste 1705 zu Fuß von Arnstadt nach Lübeck, um dort Buxtehudes Musik zu hören, kam erst mit großer Verspätung nach Thüringen zurück – und „confundierte“ die Gemeinde danach mit neuen und kühnen Klängen.
Seine Meisterschaft in fast allen zeitgenössischen Gattungen der Komposition – Orgel- und Cembalowerke, Kantaten, Oratorien und Kammermusik – weisen Buxtehude als einen der größten Komponisten des Barock zwischen Schütz und Bach aus.
Buxtehude starb vor am 9. Mai 1707 in Lübeck.