Vita: Organist und Komponist Torsten Laux
Torsten Laux
(geboren 1965 in Worms/Rhein) erhielt seit 1978 Orgelunterricht bei Kantor Otfried Miller in Bensheim/Bergstraße und studierte seit 1985 an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung 1989 (Orgelliteraturspiel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch, Improvisation bei Prof. Reinhardt Menger und KMD Gerd Wachowski, Tonsatz und Komposition bei Heinz-Werner Zimmermann) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. Edgar Krapp) bis zum Konzertexamen 1992. 1994 bis 1996 folgten weitere Studien bei Prof. Daniel Roth (Paris) und Prof. Bernhard Haas (Stuttgart) an der Musikhochschule Saarbrücken.
Torsten Laux ist Preisträger renommierter internationaler Orgelwettbewerbe (Johann-Pachelbel-Preis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, Georg-Böhm-Orgelwettbewerb in Lüneburg, Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg/Sachsen, Internationaler Wettbewerb „Orgelland Thüringen“, August-Gottfried-Ritter-Wettbewerb der Landeshauptstadt Magdeburg, Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden, Internationaler Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark, Jan-Pieterszoon-Sweelinck-Wettbewerb in Danzig/Gdansk u.a.). In Biarritz (Frankreich) gewann er alle drei Preise im Fach Improvisation („Prix André Marchal“, Sonderpreis und Publikumspreis).
Von 1995 bis 1999 war Torsten Laux Kantor und Organist der Ev. Dankeskirche Bad Nauheim. Seit Sommersemester 1999 ist er Professor für Orgel (Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, seit 1993 ist er außerdem Dozent für Orgelimprovisation (seit 2000 auch Orgelliteraturspiel) an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth.
Torsten Laux hat zahlreiche Aufnahmen für Compact Discs (César Franck: Orgelwerke, Franz Liszt: Die drei großen Orgelwerke, „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, Improvisationen u.a.), für Rundfunkanstalten (Hessischer Rundfunk, Südwestfunk, Mitteldeutscher Rundfunk, Belgischer Rundfunk, Ungarischer Rundfunk, Radio France) und für das Fernsehen (hr, MDR, Arte, France TV 1, Rumänisches Fernsehen und Eurovision) eingespielt. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn, Rumänien, USA und China. Im In- und Ausland gibt er Orgelkurse für Improvisation und Interpretation und ist als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben gefragt. Außerdem war er Juror in den Kompositionswettbewerben des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals (2008 und 2009) und im Kompositionswettbewerb „Aristide Cavaillé-Coll“ (2011, zum 200. Geburtsjahr).
Gemeinsam mit Herbert H. Ludwig und Andreas Petersen gründete Torsten Laux 2006 das jährlich im Herbst stattfindende Internationale Düsseldorfer Orgelfestival (www.ido-festival.de) und ist seitdem Künstlerischer Leiter, seit 2011 außerdem auch Manager des Festivals.
Im 4. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestival (über 100 Veranstaltungen vom 25. September bis zum 2. November 2009) wurden sein „Magnificat“ für Big Band und Orgel (UA), die „Fünf Psalmen“ für Klavier und Orgel (UA), das „Schalom“ in der Version für Trompete und Orgel (UA) sowie „12 Psalmen“ für Perkussion und Orgel gespielt. In der „Langen Nacht der Neuen Musik“ am 28. Mai 2010 in der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf wurden seine „Meditation“ für Querflöte und Klavier (UA) und „Naomi, Ruth und Boas auf der Tenne in Bethlehem“ für zwei Soprane, Bariton und Klavier aufgeführt. 2011 folgten und folgen weitere Uraufführungen: „Vater unser“ für Sopran und Orchester u. v. a. m.
2011 hat Torsten Laux im Siegburger Kompositionswettbewerb der Engelbert-Humperdinck-Gesellschaft einen 1. Preis gewonnen.
2012 erhielt er einen 2. Preis (kein 1. Preis vergeben) im Kompositionswettbewerb der Göttinger Stadtkantorei.
Am 2. bis 6. Mai 2012 fand der Krummhörner Orgelfrühling (das Festival historischer Orgeln in Norddeutschland, mit Jubiläum der ältesten spielbaren Orgel in Nordeuropa) erstmals unter der Künstlerischen Leitung von Torsten Laux statt.
Internet: www.torsten-laux.de www.ido-festival.de www.krummhoerner-orgelfruehling.de